Geschichte

Im 1972 gründete Kurt Onken die Buddhistische Gemeinschaft und am 4. November desselben Jahres fand die erste Zusammenkunft im Restaurant Gartenhotel in Winterthur statt. Die Buddhistische Gemeinschaft sollte sich fortan allmonatlich in Winterthur treffen. Bei der 9. Zusammenkunft am 11. Juli 1973 war der Ehrwürdige Nyanaponika Mahathera zugegen.

Am 12. Juni 1974 wurde die Stiftung Haus der Besinnung gegründet und am 17. Juli das Haus in Dicken gekauft.

Am 21. Dezember 1974 empfingen Erna Christiani und Kurt Onken die ersten Gäste im Haus, nämlich Paul Debes sowie Erich und Karola Schäfer aus Hamburg und es erfüllte damit erstmals seinen Zweck .

Am 11. Januar 1975 fand mit der 25. Zusammenkunft der Buddhistischen Gemeinschaft das erste Treffen im Haus der Besinnung statt, zugleich ist es die offizielle Einweihung des Hauses der Besinnung. Das ganze Ansinnen wurde von Nyanaponika Mahāthera mit den besten Wünschen bedacht, der am 29. April 1975 dazu schrieb:

»Ich will hoffen, dass ihre Appenzeller Variante eines Berghauses der Stille zustande kommen und dem beabsichtigten Zweck dienen wird. Solche sozusagen „extraterritorialen Inseln des Dhamma“ sind ja heute … besonders wertvoll«.

Im Oktober 2004 konnte die Stiftung das Haus der verstorbenen Nachbarn Uelliger kaufen. Der Maler Karl Uelliger (1914-1993) und seine Frau Hanna (1916-2004) hatten es zu einem weithin bekannten Märchenhaus ausgestaltet, bei dem jeder Winkel innen und aussen vollständig mit dem Karl Uelliger eigenen Stil bemalt war.

In der Folgezeit hat der Stiftungsrat das Haus in gelungener Raffinesse renoviert und seinem weiteren Zweck als Dependence des Hauses der Besinnung zugeführt.